NEUES von der >FELDABAHN< 

Bildmaterial > Bw Vacha - KantineEisenbahnforum (nicht nur) für Thüringen >

  =aktuelles Foto=   und ein paar, wie ich meine interessante Seiten zum Thema >>>

http://home.arcor.de/bluejacket13/tspecial_kaltedoerfer.html     http://www.vergessene-bahnen.de/Ex577_3.htm

http://www.forum-ddr-grenze.de/t3426f78-Bhf-Kaltennordheim.html     http://www.strassenkatalog.de/str/burgweg-36452-kaltennordheim.html

http://www.bw-vacha.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=714

http://www.marktplatz-kaltennordheim.de/2009061610533243142/Gallery

Wie heute in der regionalen Tagespresse zu lesen war, keimt ein Funke Hoffnung für ein neues Projekt. Wenn zuerst auch nur auf einem Teilstück, auf welchem die Gleise noch nicht beseitigt wurden. Auch vom ehemaligen Werksgelände des =VEB Bergwerksmaschinen Dietlas= und dem Bahnhöfen Stadtlengsfeld und Weilar ist die Rede.

Demnächst mehr – W.W. 

  

Vergessene-Bahnen

Bahnstrecke Bad Salzungen–Vacha ???bei Wikipedia >>>

 >>> ES  WAR  EINMAL <<<   die  Feldabahn  ein  langes  Sein  war  ihr   wahrlich  nicht  beschieden >>>

nun ist auch sie Geschichte und zu unser Lebzeit wird wohl niemand mehr das von den umliegenden Höhen links und rechts des Feldatahles wiederhallende Fahrgeräusch eines Zuges vernehmen. Das Pfeifen und Huben der Lokomotiven, das uns seit Kindertagen, bis noch vor wenigen Jahren so vertraut war. Damals in den 50- 60 & 70er Jahren, hatte diese Bahn zu unserem täglichen Ablauf einfach dazu gehört. Mit ihr fuhren wir wochentags zur Arbeit und an den Wochenenden zu Vergnügungen in die umliegenden Orte. Es verbinden eben viele von uns schöne und auch interessante Erinnerungen mit dieser Bahnlinie. Einem Eisenbahnfreund wie mir und ich schätze mal von denen gibt es hier noch eine ganze Reihe, hat es schon sehr weh getan die Machenschaften der letzten Jahre mit ansehen zu müssen. Aber wenn man sich diesbezüglich, ich meine das vielerorts wieder aufflammende Interesse an der Eisenbahn beobachtet, z.B. das Gründen und wieder beleben vergessener Bahnstrecken (Museumsbahnen) dann bleibt doch noch ein Funken Hoffnung.

 

Dies ist ein Nachtrag zum obigen Thema, resultierend aus der jetzigen Situation (03.03.2011). Ich finde das Tun unserer >Obrigkeit<, natürlich gepaart mit der Ignoranz und Gleichgültigkeit vieler Zeitgenossen unserer Region, die der Institution Eisenbahn soviel zu verdanken hat (gerade die Rhön), sehr beschämend. Was ich aber überhaupt nicht verstehe, vielerorts werden abgebaute oder stillgelegte Bahnlinien reanimiert, weil erkannt wurde welches enorme touristische Potential und Beliebtheit die Eisenbahn und deren technisches Beiwerk besitzen. Und das alles letztendlich, um Platz zu machen für einen Konsumtempel, den man bestimmt kompromisslos benötigt und dazu dringlichst genau an dieser Stelle. Ich finde eine touristische Attraktion, wie zum Beispiel eine Museumsbahn, hätte unserer Region einiges mehr gebracht als ein weiterer Konsumpalast.

 >W.W.< 

 

 

Alte Feldabahn 1931 bei Neidhartshausen

 

Das Dampfmodell des Eisenbahnmuseums:

Ein guter Größenvergleich:
von links nach rechts: H0, LGB, 5"

Baujahr 1979
Leistung 8 PS
Gewicht 180kg (Lok+Tender+Vorräte)
Laufleistung ca. 7000km
Personen ca. 250.000

Die Lok ist eine Leihgabe von Hr. Jirowetz

Die Lok hatte in der Vergangenheit einige Runden auf dem Gelände gefahren. Derzeit ist sie leider nicht betriebsfähig!

Das Vorbild:

In der Vorderrhön lag eine der interessantesten schmalspurigen Kleinbahnen insofern, als die Strecke Dorndorf-Kaltennordheim, also die eigentliche Feldabahn, zu 82% aus Steigungs- bzw. Gefällestrecken mit Neigunsverhältnissen bis zu 1:25 bestand. Zur Erzielung eines billigen Streckenbaues verzichtete der Erbauer auf die Anlage teuerer Dämme, Einschnitte und Brücken, dafür wurde die Strecke sehr krümmungsreich. Das bereits 1878/80 eröffnete meterspurige Streckennetz war bis zur Gründung der Lokalbahn Aktiengesellschaft, München, an die Erbauerin, die Münchner Lokomotivfabrik Krauss & Co. verpachtet.

Anfangs betrieb die Bahn neu leichte dreiachsige Straßenbahnlokomotiven mit 3,5t Achslast, mit denen der Betrieb mehr schlecht als recht aufrechterhalten werden konnte.Erst 1899 lieferte Krauss & Co., München, die C1-n2-Tenderlokomotive "Dermbach", die große Ähnlichkeit der Walhallabahn aufwies, jedoch stärker und schwerer war. Die "Dermbach", so genannt nach dem gleichnamigen Ort der Bahnstrecke, bot eine Reihe interessanter Details. Die dritte Kuppelachse diente als Treibachse. Die Heusinger-Steuerung wirkte auf Flachschieber, wobei die Steuerungsmechanik vor dem Schieberkasten an einem Pendel am Umlaufblech aufgehängt war. Seitliche Wasserbehälter neben dem Dampfkessel fehlten. Der Wasserkastenrahmen, Bauart Krauss, fand hier eine günstige Verwendung, da er den Schwerpunkt innerhalb des Maschinenrahmens nach unten brachte. Hinter dem sehr geräumigen Führerhaus gefand sich ein großer Kohlenkasten. Eigenartigerweise besaß das Führerhaus vorn ovale und hinten rechteckige Stirnfenster. Auffallend war auch die Anordnung des Sicherheitsventiles auf dem Dampfdom. An den Bahnräumern saßen kleine Pflugschare für den Winterbetrieb und Halter für Reisigbesen zum Säzbern der Schienen und Spurrillen an Wegübergängen.

Die "Dermbach" erhielt bei der Betriebsübernahme der Feldabahn durch die Königliche Eisenbahndirektion Erfurt der Königlich Preußischen Staatseisenbahn am 1.4.1904 die Gattungsbezeichnung Ts/2 und die Betriebsnummer "Erfurt 1606". Später bekam sie als einzige ihrer Art das Gattungszeichen T34. Bei der Übernahme des Fahrzeugsparks zur Deutschen Reichsbahn was diese Lokomotive bereits ausgemustert.

Neutrassierung und Umbau der Feldabahn auf Normalspur (1430 mm)

   

Lokomotive (1934) vorm damals neuerbauten Lockschuppen >Einweihung der neuen 1430 mm Spur

Dorndorf - Kaltennordheim >>

"Einfahrt" Bhf Kaltennordheim

 

Abrissarbeiten - Februar 2010

Lageplan Bhf-Gelände (Kaltennordheim/Rhön)

Die irrtümliche Bezeichnung >Bf. Gerlachsheim< ist, so nehme ich es an, durch eine Verwechslung entstanden. Nämlich der Verwechslung des Namens des Erstellers dieser Zeichnung, wahrscheinlich >Gerlach<, mit dem Namen des Ortes Kaltennordheim. Die Zeichnung ist aber, so wie ich es auf dem ersten Blick sehe, nicht Maßstabsgetreu (etwas gestaucht). Kann aber täuschen. Wenn ich Genaueres weiß, werde ich es mitteilen

Hier bei > gibt es den Bahnhof Kaltennordheim, neben vielen weiteren schönen Modellen, in fast allen Modellbahn Nenngrössen zu bestellen und kaufen.

Die Feldabahn (6704 / ex KBS 577) >>>

 

Luftbild der Stadt Kaltennordheim und deren Bahngeländes nach dem Rückbau der Gleisanlagen 2010

Hier nun das sprichwörtliche Ende der Feldabahn

Diese Bilder sind nun Geschichte, die Gleise demontiert und das Kaltennordheimer Bahnhofsgebäude ist abgerissen worden. Hier ist wieder einmal ein neuer Konsumtempel entstanden und nichts ausser dem Bahndamm, auf welchem ein Radweg verläuft,

erinnert noch an einstigen Bahnbetrieb.

 

Rhöngeschichte(n)  

CHRONIK von DIEDORF

CHRONIK von NEIDHARTDHAUSEN

CHRONIK von STADTLENGSFELD

Wikipedia zu Feldabahn 

 

http://www.lokdata.de 

Bahntrassenradeln – Bahntrassenradwege in Thüringen

     

Bhf- Stadtlengsfeld

   

Bahnarchiv.de  Das große Archiv der deutschen Eisenbahn 

     

 

DB 201 304-3 in Kaltennordheim (Rhön),5.Juni 1992 / Photo von Gilbert Angermann, Singen

Weitere Links zum Thema >Feldabahn<

GleiMo - hat ein wunderschönes Modell des Bf - Kaltennordheim in seinem Angebot >>>

Eisenbahnliteratur

 

www.Verlag-Rockstuhl.de

Verlag Rockstuhl - Verlag für Eisenbahnliteratur

Lange Brüdergasse 12 * 99947 Bad Langensalza/Thüringen

Telefon: 03603 / 812246 Telefax: 03603 / 812247

Telefonisch erreichbar: Mo - Fr 09.00-18.00 Uhr und Sa 09.00 - 12.00 Uhr

E-Mail: verlag-rockstuhl@web.de

www.verlag-rockstuhl.de

3-936030-80-4 17,80 €

Katalog - PDF 

 

Rhönlexikon: Die Feldabahn

Feldabahn bei Amazon.de  Feldabahn – Wikipedia  Geschichtliches über Merkers - Die Feldabahn

Rhönlexikon: Die Feldabahn  Bahnstrecke Bad Salzungen–Vacha – Wikipedia

Ausführliche Chronik/Dermbach  Ausführliche Chronik/Neidhartshausen

Signalbuch/Dorndorf-Kaltennordheim

http://www.ig-wagen.de/

 


=WAW=

Bildmaterial aus folgenden Seiten: 

DB 201 304-3 in Kaltennordheim (Rhön),5.Juni 1992 / Photo von Gilbert Angermann, Singen  

http://www.das-zu-wissen.de                    http://www.vergessene-bahnen.de

http://www.hs-merseburg.de/~nosske/EpocheII/g2/e2_adieu.jpg

http://www.neidhartshausen.de/Chronik.htm

http://www.mobatrain.de

Kolben & Ventil (Steuerung)

Eine Stellungnahme zum Schluss >>>

 

 

 

 

Hier geht es, nein besser, ging es um UNSERE  Feldabahn, ein Stück Heimat und Geschichte, den Geiern zum Fraß vor geworfen und das Schlimme daran, alles kampf- und  widerstandslos. Das  es Alternativen gegeben hätte, zeigen uns viele gelungene Beispiele aus anderen Ecken unseres Landes. Hier der nun zur Tatsache gewordene Ablauf am - TATORT – FELDABAHN -

Der Bahnhof Kaltennordheim war der Endbahnhof der ehemaligen Feldabahn, Strecke Dorndorf (Rhön) - Kaltennordheim. Die Strecke ist 1934, als Ersatz der ersten in Deutschland erbauten 1000mm-Schmalspurbahn Bad Salzungen—Dorndorf(Rhön) (- Vacha) - Kaltennordheim, in Betrieb gegangen. Der Neubau der Strecke war erforderlich, da die schmalspurige Feldabahn den gewachsenen Beförderungsbedarf nicht mehr gerecht werden konnte. Endgültig stillgelegt wurde die Bahn 2003, nach dem 1994 die Einstellung des Güterverkehrs und 1997 des Personenverkehrs erfolgte. Im Frühjahr 2010 hat man das Bahnhofsgebäude weg saniert, nach dem man zuvor die Strecke und die Bahnhofsgelände von Ihren Gleisen befreit hatte. Da haben die von uns gewählten, so meine ich, gute Arbeit geleistet und die Anliegergemeinden wie zu Honneckerszeiten alles abgenickt, was man Ihnen von der Bundesbahn und der Landesregierung vorgelegt hat. Wie meinen sie immer so schön, unsere Volksvertreter und Politiker: diese Angelegenheit, wie man sie auch betrachtet, war auf jedem Fall ALTERNATIVLOS. NEIN, PHANTASIELOS in Betrachtung von Infrastruktur und Tourismus in unserer Region. Oder mit anderen Worten ausgedrückt, der Rückbau der Feldabahn wurde zu Gunsten aller Beteiligten erfolgreich abgeschlossen (Abgewickelt - Pasta und Punkt) Nun muss man mal gespannt beobachten, wie sich die Sache mit dem geplanten Radweg gestalten tut. Ich wette eher haben sie unser aller Eisenbahn in Grund und Boden gepflegt, damit die da Oben in den Jeffetagen und ihre Aktionäre den Hals und die Konten richtig voll kriegen. Aber wir Deutschen haben da ja volles Vertrauen und Verständnis in unsere Obrigkeiten und wenden uns demutsvoll schnellstens wieder, den speziell für uns gemachten wichtigeren Dingen des Lebens zu. Frei nach dem spätrömischen Aufruf: gebt dem Volke Brot und Spiele – möge der Fußball rollen und die Liebesparaden ihren Lauf nehmen. (Amen)

- gez. W.W.-

 

 

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